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Montage

Montage und Fundamente

Standsicher aufgestellt und sicher im Betrieb.

Unsere Ballwände sind Konstruktionen mit großer Fläche. Die Art der Montage und ein ausreichender Schutz gegen Windlasten sind deshalb entscheidend für die Sicherheit im Betrieb.

Jede Wand muss auf einem entsprechend vorbereiteten Untergrund montiert werden — nach den technischen Unterlagen und den Vorgaben des Herstellers.

Bitte beachten Sie: Bei starkem Wind wirkt eine Ballwand wie ein Segel. Falsch ausgeführte Fundamente oder eine unzureichende Verankerung können dazu führen, dass sich die Konstruktion verschiebt, umkippt oder beschädigt wird.

1. Montage als freistehende Konstruktion

Wird die Wand freistehend montiert, sind Punktfundamente erforderlich.

Die Fundamente werden vor der Montage hergestellt, nach dem Montageplan, den wir mitliefern. Die Unterlagen legen unter anderem fest:

  • Anzahl und Anordnung der Punktfundamente
  • die genauen Abstände zwischen den Fundamenten
  • die Abmessungen der Fundamente
  • die erforderliche Gründungstiefe
  • Lage und Ausführung der Verankerungspunkte
  • Anforderungen an die Vorbereitung des Untergrunds

Maße und Kennwerte der Fundamente sind immer den Unterlagen für das jeweilige Modell zu entnehmen.

Wir raten davon ab, Fundamente nach Augenmaß auszuführen oder ihre Abmessungen und Abstände ohne Rücksprache mit uns zu verändern.

2. Montage an einer bestehenden Gebäudewand

Wird die Ballwand unmittelbar an einer tragfähigen, entsprechend vorbereiteten Gebäudewand montiert, kann die Konstruktion zusätzlich an dieser Wand verankert werden.

Bei dieser Lösung lässt sich das Gegengewicht auf der Rückseite der Konstruktion abschrauben; die Wand wird stattdessen mit dem bestehenden Gebäude verbunden.

Ist die Verankerung an der Gebäudewand fachgerecht geplant und ausgeführt, kann eine zusätzliche Verankerung im Boden entfallen.

Voraussetzung dafür ist:

  • ausreichende Tragfähigkeit der bestehenden Wand
  • die Möglichkeit, eine sichere Verankerung auszuführen
  • geeignete Anker und Verbindungsmittel
  • Montage nach den Vorgaben des Herstellers

Art der Wand und Ausführung der Verankerung sind vor der Montage zu prüfen. Nicht jede Gebäudewand eignet sich dafür, die Konstruktion zu stabilisieren.

3. Abstand zur bestehenden Wand

Wird die Wand in der Nähe eines Gebäudes montiert, muss genügend Platz für Montage, Wartung und die konstruktiven Verbindungen bleiben.

Der Mindestabstand zur Gebäudewand und die Lage der Befestigungspunkte sind in den technischen Unterlagen des jeweiligen Modells festgelegt.

Sprechen Sie die geplante Aufstellung am besten mit uns ab, bevor Sie den Montageort vorbereiten.

4. Wind — der wichtigste Punkt bei der Montage

Eine Ballwand hat eine große Fläche, deshalb wirken bei starkem Wind erhebliche Kräfte auf die Konstruktion.

Man kann sie mit einem großen Segel vergleichen: Je größer die Fläche, desto größer die Lasten, die bei Böen entstehen können.

Aus diesem Grund ist eine fachgerechte Gründung oder eine ausreichende Verankerung an einer bestehenden Konstruktion für die Standsicherheit unverzichtbar.

Eigenmächtig verändert werden darf nichts davon:

  • die Anzahl der Verankerungspunkte
  • der Abstand der Anker
  • die Abmessungen der Fundamente
  • die Gründungstiefe
  • die Art der Verbindung mit dem Gebäude

5. Vorbereitung des Montageorts

Vor Beginn der Montage ist der Untergrund nach den technischen Unterlagen vorzubereiten.

Bei einer freistehenden Konstruktion sollten die Fundamente so rechtzeitig hergestellt werden, dass sie vor der Montage die erforderliche Festigkeit erreicht haben.

Der Hersteller liefert die Vorgaben zur Ausführung der Fundamente und zur Lage der Verankerungspunkte für das jeweilige Modell.

Technische Unterlagen

Zu jeder Wand können wir die passenden Montagevorgaben erstellen: Maße, Fundamentabstände, Verankerungspunkte und die Anforderungen an die Vorbereitung des Montageorts.

So können die Fundamente schon vor der Lieferung der Konstruktion hergestellt werden.